Filmbeschreibung


In der Wüste Omans 

Am 30.1.013 zeigte uns
Horst Jastrow den 16 Min. langen Wüstenfilm, der in 
Muskat, der Hauptstadt Omans, seinen Anfang nahm. Auf der eingeblendeten 
Karte können wir das zu befahrende Gebiet erkennen, wobei Horst es 
natürlich nicht versäumt, die markanten Punkte zu kennzeichnen, sodaß wir 
bestens ins Bild gesetzt sind. Das Ablassen der Luft aus den Reifen der 
Jeeps verspricht Spannung. Und in der Tat: Das starke Schwanken des 
fahrenden Wagens, verdeutlicht die Abenteuertour die hier abläuft. 
Margot Jastrows Orginalton...“Horst hält´st Du´s noch aus“, verstärkt das 
Gefühl, daß wir hier in eine Wüstenralley vom Feinsten eingebunden sind. 
Es wird auch das Erklimmen einer 100 m hohen Wüstendüne gezeigt, woran 
unschwer zu erkennen ist, daß nur geübte Wüstensöhne das Kunststück 
fertig bringen, die Höhen zu bezwingen. Bloßes Anfahren genügt jedenfalls 
nicht! 
Die erste Übernachtung im 5 Sterne Camp steht an. Das geräumige Zelt 
entspricht für Wüstenverhältnisse durchaus der Luxusklasse, wenn man 
bedenkt, daß das gemauerte Bad auch fließend Trinkwasser spendet. 
Strom gibt’s von 7 bis 10 Uhr morgens (der Scheich von Oman versorgt alle 
Beduinen mit Strom u. Wasser). 
Schwimmen im Pool verkneifen sich die Beiden wg. ansteckender Meningitis. 
Durch die Fragestellung im Kommentar wird das Interesse im Besonderen 
geweckt, zum Beispiel die Fütterung der Dromedare mit Bio-Granulat. Schöne 
Großaufnahmen von den Tieren, untermalt mit klassischer Musik rundet das 
Bild ab. 
Horst zeigt uns wo sich Besucher vor dem Essen erfrischen können, sodaß 
der Zuschauer hautnah mitbekommt, wie das Lagerleben abläuft Alles im 
Freiluftrestaurant ist picobello sauber und adrett eingerichtet. 
Nochmals folgt eine waghalsige Fahrt durch die Dünen zum 
Sonnenuntergang. Das TV könnte die Aufnahmen nicht besser bringen. 
Margot Jastrow drückt es packend aus: „wir erleben – wg. des in der Ferne 
stattfindenden Sandsturms- eher eine tlw. Sonnenfinsternis, denn einen 
Sonnenuntergang“. Als Dreingabe kommt noch ein Beduinenspektakel. 
Weiter geht’s zu einem wohlhabenden Beduinen. Ein großes, viereckiges Zelt 
dient zum Touristenempfang und Clantreffen. 
Der Kamelmarkt beeindruckt noch einmal: in Nahaufnahme erfahren wir, daß 
ein arabisches Kamel = Dromedar 3m lang und 700 kg schwer wird. Die 
verschließbaren Nasenlöcher ermöglichen ein Überleben im Wüstensturm. 
Bei Gesundheit wird es 50 Jahre alt. Und diejenigen, welche ihre Frau 
tauschen wollen (können) – eigene Anmerkung – erwartet dann für ein 
Renndromedar 100.000 Dollar! 
Da Du lieber Horst die Diskussion zu Eurem Film nicht mehr mitbekommen 
hast, sollen doch einige Bemerkungen festgehalten werden: „ich mach´so 
eine Tour nicht (Fred), „ ich war mit dabei“(Gerd S.), „handwerklich gut 
rübergebracht, durch den Kommentar nimmt er einen mit“ (Klaus L.). „obwohl 
solche Autofahrten durch die Wüste öfter gezeigt werden, der Dromedarmarkt 
mit seinen Typen war Klasse (Roland), “ man erlebt die Fahrt mit“ (Gerold) 
Beste Wertung des Abends: 4,136 !!!



Peter Würffel