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Irgendwo im Nirgendwo von
Rolf Lohr
Informationen des Autors zu seinem Film.
Da war ein Film im Fernsehen, ein Bericht über die Färöer Inseln. Ach
dachte ich, da habe ich doch auch einiges an Rohmaterial auf meiner
Festplatte. Allzu viel Aufnahmen waren es dann nicht, die ich von dem 3 ½
stündigen Aufenthalt eingefangen hatte. Ein Filmchen von 8 Minuten ist
es dann geworden. Eindrücke, gesammelt während des Landausflugs einer
Kreuzfahrt im Juni 2006.
Wie wurde der Film von den Clubmitgliedern
gesehen?
Der Film zeigt einen Landgang von 3 ½ Stunden in
Tórshavn, der Hauptstadt, und Inselrundfahrt auf den Färöer-Inseln im Zuge
einer Kreuzfahrt mit der Maxim Gorgi. Er beginnt mit diesigem Wetter und
die auftauchenden Inseln im Dunst, welches die wechselhaften
Wetterverhältnisse widerspiegelt. Der Autor erzählt die Geschichte der
autonomen Färöer, die aus 18 Inseln besteht und zu Dänemark gehört. Er
geht auf die Gebäude ein und auch auf deren bewachsenen Dächer,
beschreibt, dass der Aufenthalt nur einen kurzen Einblick in das Land
erlaubt. Der Kommentar ist informell und klar gesprochen, der Film
wurde mit Musik unterlegt, die beim Publikum gut ankam. In Bezug auf das
alte Filmmaterial gute und abwechslungsreiche Bilder. Der Film wurde
mit Bildern aus dem Internet ergänzt zum Thema Wal- und Delfinfang,
welcher zur „Tradition“ des Landes zählt. Was die Frage aufwirft: muss
solch eine Tradition weitergeführt werden, da sie ja nicht mehr in
altbewerterweise, sondern mit modernsten Mitteln durchgeführt wird.
Hier wird uns vor Augen geführt, dass man aus altem Bildmaterial schnell
mal einen neuen Film gestalten kann, wenn das Filmmaterial gut sortiert
und archiviert auf der Festplatte abgelegt ist.
Franz-Josef
Stenzinger |
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